RSS
 

Vergabe

Sie haben Interesse an einem unserer Notneufis?

Der erste Schritt ist uns zu kontaktieren.
Rufen Sie uns einfach an (+43 676 941 74 75) und lassen Sie uns ein wenig kennen lernen. Natürlich können Sie uns auch eine e-mail senden (notneufi@aon.at). Es gestaltet sich jedoch oft sehr schwierig alle wichtigen Informationen per e-mail auszutauschen.

Wie läuft so eine Vermittlung ab?

Für uns wichtig ist, wie viel Erfahrung Sie vom Zusammenleben mit einem Hund mitbringen; wie Sie einen Notneufi halten möchten, oder wie Sie das Zusammenleben mit dem Hund gestalten möchten. Der Grund dafür ist leicht erklärt. Wir übernehmen oftmals Hunde aus schlechter oder falscher, manchmal katastrophaler Haltung. Die Integration in ein normales Leben ist für viele unserer Neufis nicht immer leicht. Sie bedürfen oft ganz besonderer Behandlung. Wir sind bemüht, jedem unserer Nothunde ein neues Zuhause auf Lebenszeit zu ermöglichen. Der Hund soll bei Ihnen ein glückliches und artgerechtes Leben führen können. Bedenken Sie bitte, dass nicht jeder Vermittlungshund in jede Familie passt. Es kommt vor, dass genau der, von Ihnen ausgesuchte Hund nicht mit ihren Bedingungen klar kommt. In einem solchen Fall ist keine Vermittlung möglich. Wir vergeben auch keinen Hund ohne Vor- und Nachkontrolle.

Was bedeutet das?

Um uns ein realistisches Bild von Ihren Erzählungen machen zu können, ersuchen wir befreundete Hundehalter (meist sind es Neufundländer oder Landseer Besitzer) aus Ihrer Umgebung bei Ihnen einen Besuch abzustatten. Diese berichten uns dann von den Gegebenheiten ihres Heimes und versuchen sich ein Bild Ihrer Einstellung zum Tier zu machen. Diese Maßnahmen mögen vielleicht als anmaßend erscheinen, sind aber erfahrungsgemäß notwendig, um gegenseitige Enttäuschungen zu vermeiden. Enttäuschungen seitens der Notneufis und Ihrerseits. Sie sind auch üblich und von ungeheurer Wichtigkeit im Tierschutz. Wir bringen unsere Neufis selbst zu ihren neuen Familien. Die Nachkontrolle sollte nicht als unangemeldeter Kontrollbesuch betrachtet werden, bei dem kryptisch nach Fehlern Ihrerseits gesucht wird. Nein, so ist es ganz und gar nicht! All unsere Notneufis wachsen uns ans Herz; schließlich lebten wir ja einige Zeit mit ihnen. Daher möchten wir uns einfach nur überzeugen, dass es ihnen im neuen Zuhause auch gut geht. Mehr möchten wir nicht. Gewöhnlich stehen wir mit all unseren Notneufibesitzern in sehr gutem und engem Kontakt. Das bedeutet Telefonate und Austausch von Erfahrungen. Wir helfen uns gegenseitig, wenn es einmal nicht klappt oder Problemchen auftreten. Dieser Kontakt macht Freude auf beiden Seiten und macht Vorfreude auf gelegentliche Treffen. Man gewinnt Freunde und erfreut sich gemeinsam an der Rasse Neufundländer.

Schutzvertrag und Schutzgebühr

Leider hat die gute alte Handschlagqualität an Wert verloren. Es ist unabdinglich gewisse Dinge vertraglich festzulegen. Dies aber auch zu Ihrem Vorteil, da wir selbst vertraglich einige Verpflichtungen eingehen. Übernehmen Sie einen Notneufi, wird ein Übergabevertrag von beiden Seiten unterschrieben. Mit der Schutzgebühr finanzieren wir einen Teil unserer Aktivitäten im Rahmen der Rettung von in Not geratener Neufundländer. Unsere Kosten beginnen bei der Abholung (Benzingeld), Tierarztkosten (Impfung, Chip, ev. Behandlung von Krankheiten etc.) bis hin zu Telefon- und Futterkosten, Pflegemittel und endet bei der Übergabe. Wir sind auch nicht nur um die Vermittlung der Notneufis bemüht. Sollten Neufundländer- oder Landseer-Besitzer in finanziellen Schwierigkeiten stecken und ihre Hunde nicht mehr versorgen können, sind wir bereit tatkräftig unter die Arme zu greifen. D.h. wir würden Futter- oder Tierarztkosten übernehmen, sofern diese gerechtfertigt sein. Somit ist verständlich, dass wir unsere Hunde nicht kostenlos vergeben können. Wenn die Bedingungen stimmen, wir uns einig sind, dass Sie die oder der Richtige für unsere Schützlinge sind, dann kommen Sie entweder selbst zu uns, oder wir bringen den Hund zu Ihnen und freuen uns auf eine neue Freundschaft.

Kastration

Wie auch im Schutzvertrag festgehalten und vor und bei der Übergabe ausführlich betont, besteht für jeden Notneufi absolutes Zuchtverbot. Es ist untersagt, mit einem unserer Vermittlungshunde Welpen zu erzeugen. Wir haben und nutzen das Recht im Fall von Nachzucht unsere Hunde samt Welpen zurück zu holen. Daher legen wir allen neuen Besitzer unserer Hunde nahe eine Kastration durchführen zu lassen. In Ausnahmefällen ist von einer Kastration abzusehen. Warum bestehen wir darauf? In Österreich gibt es sehr gute Züchter (ÖNLK), die um Qualität und den Erhalt des Rassestandard bemüht sind. Jedes einzelnen Züchters Ziel ist es gesunde und wesensfeste Neufundländer und Landseer zu züchten. Bei Nothunden fehlen oft die nötigen Abstammungspapiere (Pedigree), die zuchtbedingten Untersuchungen (HD, ED, OCD, Herz U-Schall, Cystinurie, etc.), sowie die nötigen Ausstellungsergebnisse. Diese Untersuchungen und Begutachtungen sind von enormer Bedeutung, um das Vererben von genetisch bedingter Erkrankungen und körperlichen Mängel zu vermeiden. Die ÖNLK Züchter bemühen sich auch ihre Hunde zurück zu nehmen, falls sie ihr Zuhause verlieren. Aus diesen Gründen möchten wir die Zucht diesen erfahrenen Leuten überlassen und ein inkompetentes Vermehren ausschließen, das der Rasse letztendlich nur schadet und oftmals die Anzahl der Notneufis erhöht.